Das höchst kritische, sprachlich anspruchsvolle Romanwerk SCHULE AUS von Claus Küsters wird am 15. Juni publiziert

Claus Küsters

SCHULE AUS

Romanartiger Bericht

Cüsters ist etwas ganz Großes gelungen, denn dieser Blick auf Schule ist radikal anders, ganz neu … und literarisch sehr anspruchsvoll. Das Buch wird am 15. Juni 2022 im KUUUK Verlag mit 3 U erscheinen.

Worum geht es, im Kern?

Ein (ungewöhnlicher) Englisch- und Sport-Lehrer, der als J oder Johannes und in weiteren Variationen auftritt, wirft den Blick auf das Ganze. Sein Kopf ist voller Wissen, betankt mit der Vielfalt kluger Bücher. Zudem leitet er die Theatergruppe. Es tauchen Schüler auf, die verunsichern. Dazu blasse Lehrpersonen und saftlose Vorgesetzte. Das Bild von Schule wird hier vollkommen ungewohnt gezeichnet. Nach und wird klar, wie dieser Mann sich der Welt gegenübersieht, aber sein Ich auch mehr und mehr vom „normalen“ Alltag abtrennt. Das ist eine Art von Rebellion. Seine Zweifel an allem Geschehen, die genaue Beobachtung von Menschen, das stete Verarbeiten, dazu immer wieder sein scharfer Blick auf unterschiedlichste Themen, machen diesen modernen Roman, genauer: diesen roman­artigen Bericht, zu einer Form von Abrechnung, zugleich aber auch Weltdurchleuchtung. Johannes hadert mit dem Organismus Schule. Er gerät vielfach in Konflikte mit dem System … und dem Ablauf des Lebens überhaupt. Es tauchen auch mehrere Frauen auf: Barbara, Maria, Carmen, der Mix von Anziehung, Liebe, Abstoßung, losen Gefühlen. Und Gestalten, die das Leben auf seltsamen Wegen bestreiten. Darunter: der Obdachlose, der Großkotz, die Angepassten. – „Schule aus“ schöpft aus langen Schul-, Lebens- und Lesejahren. Aufregend, wütend, zweifelnd, weitsichtig.

Der Autor Claus Küsters wurde noch im Zweiten Weltkrieg – 1942 – im rauchigen Duisburg geboren. Zog mit den Eltern dann nach Essen, wo er Abitur machte, um darauf in Bonn und Köln Englisch, Dipl. Sportl., Literatur und Kunstgeschichte in vollen Hörsälen zu studieren. Danach wollte er ins Grüne – Umgebung bei Pforzheim –, wo er als Gymnasiallehrer dreißig lange Jahre seine Fächer unterrichtete. Dann pensionierte er sich vorzeitig. Zur Zeit schreibt und malt er anderer und sein Leben. Das Erstere ist das Interessantere.

Der Autor Claus Küsters, Foto: Fotostudio Weiß, Bad Herrenalb

DAS KLEINE BUCH DES DANKES von AU TOR erscheint bei KUUUK

Das kleine Buch des Dankes und Dankens

Es soll Ende Februar 2022 erscheinen.

Ein Danksagebuch mit 56 seltsamen Mini-Mini-Geschichten zum löblichen Nachdenken

ONLINE-Leseprobe zu DAS KLEINE BUCH DES DANKES UND DANKENS

Ein Buch wie kein anderes! Ja, davon ist hier die Rede. Und vom Dank. Es gibt so viele gute, feine, redliche, freundliche, ehrliche, fröhliche, tolle und natürlich auch hilfsbereite Menschen … in all dieser Welt von doch einiger Bitterkeit und etlichen Bösitäten, sodass man denen … den eher Guten (100 % gut, das schafft jedoch keiner) mal ein Buch des Dankes schenken müsste, schenken sollte, schenken könnte. Dachte sich Au Tor. Und so war es dann entstanden. Hier ist es! Mit wundersamen und kürzesten Nachdenk-Geschichten.

Yoffz der Trainer spricht … – die Satire zur Fußballsprache und Blendung der Medienmenschen

Yoffz der Trainer spricht zum morgigen K.o.-Spiel

Die feinwitzige Monolog-Satire über den Wahnsinn vom Fußball-Sprech

So lautet der vollständige Titel. Das Buch ist nun im KUUUK Verlag erschienen. Und worum geht es?

Direkt-Link zu YOFFZ DER TRAINER SPRICHT …

Es ist der Tag vor dem großen und bedeutenden Fußballspiel gegen die Wörsianer. Ein K.o.-Spiel. Und K.o. bedeutet: Wer verliert, ist raus aus dem Welt-Turnier. Wie immer gibt der Trainer, man nennt ihn kurz Yoffz, einen Tag zuvor eine große Pressekonferenz (PK). In dem hier fiktiv aufgezeichneten Monolog werden wir so viel Bedeutsames um den Fußball erfahren, dass wir es nie vergessen können. Yoffz erweist sich als Füllhorn der Weisheiten und Fachkenntnisse. Die Sprache ist wendig und zugleich fußballerisch.

Das hier aufgezeichnete erste Trainer-Statement am Anfang der PK scheint fast genauso lang wie ein Spiel selbst. Die Leserinnen und Leser werden sich an reellen Fußballsprachtermini erfreuen können, in aller Ehrlichkeit, zugleich aber auch eine Fülle von Zusätzen und feinwitzigen Veränderungen in alledem erleben. Dieses Buch ist kein »Schenkelklopfer«-Werk, sondern eine gewandte Satire über die Sprache des Fußballs und die Täuschung, die tagtäglich damit auch von allen betrieben wird.

Es sei sowieso angeraten, am Tag nach einem Spiel nochmals zu verinnerlichen, was am Tag vor dem Spiel eigentlich gesagt wurde. Der Trainer Yoffz ist nur ein Beispiel. Fußballer, Funktionäre, Journalisten (männliche und weibliche) reden ja am Ende ebenso. Es ist ein uns »überwältigendes« Fußball-Sprachsystem.

1. Alle Menschen, die den Fußball lieben.
2. Alle Menschen, die sich über die Sprache des Fußballs wundern.
3. Alle Menschen, die die Aussagen vor einem Spiel gerne mal befremdlich finden.
4. Alle Menschen, die über die Fußballsprache lachen wollen.
5. Alle Menschen, die sich an einer Fußball-Satire erfreuen können.
6. Alle Menschen, die schon immer mal selber wie so ein Trainer sprechen und denken wollen würden.
7. Alle Menschen, die vieles um den Fußball als Kuriosum verstehen.
8. Alle Menschen, die Schwierigkeiten haben, den Fußball ernst zu nehmen.
9. Alle Menschen, die den Fernseher gerne mal bezogen auf den Ton runterfahren, wenn Fußballexpertinnen und -experten zu Wort kommen.
10. Alle Menschen, die die Absurdität des Fußballs mit viel Humor und großer gedanklicher Flexibilität bewältigen.

INHALTSVERZEICHNIS
Yoffz der Trainer spricht … DAS STATEMENT
——————————–
HINTERGRUNDINFORMATION 1 …
HINTERGRUNDINFORMATION 2 …
REGISTER Nicht-Fußballer und Nicht-Aktiv-Fußballer …
REGISTER Nationen ………………….
REGISTER Wenige Orte …………….
REGISTER Spieler …………………….
WICHTIGER HINWEIS …………..
Zwei Fußballspielerwitze …………..

Direkt-Link zu YOFFZ DER TRAINER SPRICHT …

SCHLAGWORTE | STICHWORTE
Ein großer Spaß | Satire | Trainer | Fußballsprech | Fußball-Sprech | Fußballsprache | Pressekonferenz | Trainermonolog | Fußballfachsprache | Fußball | K.o.-Spiel | Vorgespräch | Spielernamen | Fußballbegriffe | Fußballfachwortschatz | Humor | PK | Trainerstatement | erstes Statement | Monolog | witzig | feinwitzig | am Tag davor | Statement | Fußballspreche | Fußballsatire | Humor

Im Literaturhaus Uwe Johnson liest am 27. August 2021 Schriftstellerin Carmen Gauger

27.8.2021, Dienstag

19:30 Uhr bis 21:30 Uhr

Klützer LiteraturSommer

Lesung des Romans „Schwesternschere“ durch die … und mit der Autorin des Romans, Carmen Gauger

Literaturhaus „Uwe Johnson“
Im Thurow 14
23948 Klütz
Tel.: 038825-22387

Direktlink zum Literaturhaus Uwe Johnson

Direktlink bei OPEN-STREET-MAP

Carmen Gauger

Schwesternschere

Eine verletzte Familie. Roman

Eine Familie namens Röder. Etwas zerstört den Gleichklang. Tochter Milda studiert. Verlässt auch die Heimat, das Vogtland. Schwester Liane aber bleibt dort in jenem kleinen Ort namens Schacht. Noch zu Lebzeiten der Eltern ist der Schnitt bei den vieren schon da. Liane hat die eine Haus-Hälfte vorab. Milda sollte immer die andere Hälfte bekommen. Sie, nun Lehrerin und Chorleiterin, aber 500 Kilometer weit weg wohnend. Die DDR gehört jetzt zum Westen, die Menschen ändern sich, so vieles vergeht.

Alles kreist in dieser Geschichte symbolisch um das Erbe. Milda schreibt im Roman auf, was sie „erfährt“, wie man sie verdrängt, wie die Eltern von der Tochter Liane vereinnahmt werden. Das ist mehr als ein Familienroman. Das ist eine Erkundung des Menschen und seiner vielfältigen Abgründe. Was ist mit … und was wurde aus den Werten?

Zugleich geht es um ganz große, bisweilen um ganz banale Dinge: Gefühle, Herkunft, Beziehungen, Besitz, Utopien, Neid, Familienbande. Tod. Wer wuchs wie auf? Wurde dann was? Strebt wonach? Der Roman beschreibt die neuen Schnitte in einer Familie, mit vielen Ereignissen, mit Rückblicken auf die Generationen davor. Alles ist drin. Fast schon ein Vogtland-Epos.

Liane zickt; Milda versteht die Welt nicht mehr. Das sind diese Schwestern, die auseinanderdriften, weil die eine, die Dage­bliebene, so anders geworden ist. Und weil zugleich die im Norden eine neue, offenere Weltsicht bekommen hat.

In diesem Buch ist aufgeschrieben, was eine Kernfamilie vereint, was sie spaltet. Dazu das Geflecht von Geschwistern, Tanten und Onkeln, Großeltern, die Kinder, auch die vielen Treffen, gepaart mit allerlei Hoffnungen und Enttäuschungen. Bis zum Ende sind da die Fragen. Und dieses ureigentlich so unwichtige, einfache Erbschafts-Haus! Und welche Leben sind nun alle auf den Kopf gestellt? Wo herrscht Wut, wo Verzweiflung? Wo Gelassenheit? Milda erzählt es, und wir wollen alles wissen. Das irrwitzige Panoptikum des Lebens in einem berührenden Beispiel.

20 März 2021 = Indiebookday = INDIE und BOOK und DAY

Worum geht’s beim Indiebookday?

ZITAT AUS DEM DU-SPRACHE-AUFRUF:

>>Bestellt Euch zum 20.03.2021 über eine Buchhandlung Eures Vertrauens ein Buch. Irgendeines, das Ihr sowieso gerade haben möchtet. Wichtig ist nur: Es sollte aus einem unabhängigen/kleinen/Indie-Verlag stammen.   Danach postet Ihr ein Foto des Covers, des Buches, oder Euch mit dem Buch (oder wie Ihr möchtet) in einem sozialen Netzwerk (Facebook, Twitter, Instagram, Snapchat) oder einem Blog Eurer Wahl mit „#indiebookday“. Wenn Ihr die Aktion gut findet, erzählt davon.<<  

>>Schon der erste Indiebookday 2013 bekam in den deutschsprachigen Ländern große Aufmerksamkeit. 2014-2019 kamen dann auch Teilnehmer in UK, Italien, den Niederlanden, Portugal und sogar Brasilien dazu. 2020 fand der Indiebookday wegen Corona zumeist online statt. Wir sind gespannt auf 2021!<<  

Hashtag bei Twitter & Instagram: #indiebookday

>>Es gibt viele kleine tolle Verlage, die mit viel Herzblut und Leidenschaft schöne Bücher machen. Aber nicht immer finden die Bücher ihren Weg zu den Lesern. Der Indiebookday kann da für ein bisschen Aufmerksamkeit sorgen.<<

Am 20. März 2021 findet der INDIEBOOKDAY statt.
LINK

Über den Christian-Knull-Roman ein Artikel im Nippes-Magazin (Ausgabe 1 von 2021)

Der Artikel ist auf Seite 33.

März 2021, Artikel im Nippes-Magazin über Christian Knull und seinen Roman

Über den Knull-Roman „Wir probten die Liebe“, erschienen bei KUUUK.

ÜBERSCHRIFT DES ARTIKELS: „Sie probten die Liebe und das Leben „

Siehe: „Nippes-Magazin“, Seite 33, Ausgabe 1/2021, März 2021 | Die komplette ZEITSCHRIFT ist ONLINE als PDF zu lesen oder auch als PDF downzuloaden.

KUUUK-Link zu WIR PROBTEN DIE LIEBE (von Christian Knull)

Rezension zum KUUUK-SHONA-Buch in der Zeitschrift „ZIMBABWE IM FOKUS“

Dezember 2020, Artikel in „Zimbabwe im Fokus“, Nr. 70, über das KUUUK-Shona-Buch „Interessante Details über Shona (Schona) – eine Bantu-Sprache in Zimbabwe (Simbabwe)“

Die Rezension wurde geschrieben und verfasst von Gisela Feurle, Bielefeld

ÜBERSCHRIFT DES ARTIKELS: „Was war gleich nochmal mit Shona?“

AUSZUG VOM SCHLUSS: “ […] eine lohnende Lektüre – es bringt die reichhaltige und komplexe Sprache Shona näher, gibt konkrete und historische Einblicke in das Land Zimbabwe, wirft interessante sprachpolitische Fragen auf – und erinnert an die Notwendigkeit aktueller Forschung zur Sprachenfrage in Simbabwe.“

Siehe: „Zimbabwe im Fokus“, Seite 35, Nr. 70 / Dez 2020 | Bitte lesen Sie in dieser Zeitschrift den ganzen Artikel. Unterstützen Sie Zimbabwe Netzwerk u. a. durch den Kauf der Zeitschrift.

KUUUK-Link zu „Interessante Details über Shona (Schona)“

Ein Buchtipp und ein ZEITUNGSARTIKEL zum Theater-Ensemble-Roman von Christian Knull

Publiziert am 23.11.2020, Artikel in der ONLINE-ZEITUNG „Zwischenzeit“ der Theatergemeinde Bonn über Christian Knull und seinen Roman. Geschrieben von der Kultur-Journalistin Elisabeth Einecke-Klövekorn | Siehe: „ZWISCHENZEIT“, Nr. 15 23.11.2020, Link THEATERGEMEINDE

Veröffentlicht am 25.11.2020, Artikel im Kölner Stadt-Anzeiger (KStA) über Christian Knull und seinen Roman. Geschrieben von der Journalistin Maria Gambino, über „Wir probten die Liebe“, erschienen bei KUUUK. Siehe: „Stadtleben“, Seite 28, KStA, #knull #gambino #KStA #mariagambino #kuuuk ONLINE der ARTIKEL-Anfang

BÜCHERATLAS schreibt zum Christian-Knull-Roman und macht ein kurzes Interview

Der Bücheratlas ist ein Blog über Bücher von Petra Pluwatsch und Martin Oehlen.

Am 29.10.2020 berichtet der BÜCHERATLAS auch über den Roman von Christian Knull, der den Titel trägt „Wir probten die Liebe“. Untertitel „Ein Ensembleroman“.

AUSZUG: „All das beschreibt Knull mit viel psychologischem Geschick in einer feinen, ausgefeilten Sprache. Als Schnitzlers Drama uraufgeführt wurde, war das ein Skandal. Die Lektüre des Romans ‚Wir probten die Liebe‘ ist hingegen ein Vergnügen.“

Bitte weiterlesen auf >>>BÜCHERATLAS Direktlink zum Blog-Artikel und zum Blog-Interview

Das Buch LORÉN

21. Januar 2019 kuuuk Buch, Charlotte, Lorén, Siegen, Uceda Camacho, Verbrechen, wahrer Bericht

Eine Mutter hat alles aufgeschrieben, was passierte. Wahr, authentisch, zornig, direkt, ehrlich, mit Wärme, in allen Schattierungen des Gefühls. Charlotte Uceda Camacho schreibt über Lorén, die Tochter. Und die Ereignisse. Denn sie, Lorén, wurde sinnlos getötet, vom Ex-Freund.

Lorén, so heißt die wunderbare und sehr beliebte junge Frau, die völlig sinnlos und brutal im Jahr 2013 umgebracht wurde. Diese Tat hat das Leben der Familie Uceda Camacho für immer verändert. Es ist ein sehr schlimmes Ereignis, was sich niemals rückgängig machen lässt und tief in die Lebensbahnen der Hinterbliebenen, ganz besonders natürlich von Mutter, Vater und Schwester, eingegriffen hat.

Die Mutter von Lorén, Charlotte, hat die Ereignisse nun mit großer Wahrhaftigkeit, Ehrlichkeit und auch einer Art von höchster Genauigkeit geschildert: Zorn, Verzweiflung, Wut, Verlassenheit, Aufbäumen – so dass jeder, der das Buch liest, von dem so offenen Bericht erschüttert und im Innersten berührt ist.

Zugleich wird in diesem Buch auf vielen Seiten mit Liebe an die Tochter Lorén erinnert. Auf diese Weise können wir das Wesen der Tochter erfahren, etwas zumindest auch mitempfinden, selbst wenn wir sie vielleicht bis jetzt noch gar nicht kannten.

Es wird Tag für Tag geschildert, wie die Angehörigen sich in diese Fassungslosigkeit eines Verbrechens begeben, das heißt: begeben müssen, wie sie traumatisiert und in Trance die Ereignisse danach erfahren, all der Tage, Wochen, Monate … bis hin zum Strafprozess gegen den Mörder und dessen Verurteilung. Selten findet man das alles auf Papier so wahrhaftig aufgeschrieben, was jährlich Tausende von Opferfamilien von schlimmsten Gewaltverbrechen durchmachen müssen.

Das Buch ist bitter, bitterwahr … zugleich ist es aber auch eine Beschreibung des wunderbaren Menschen Lorén. Alle, die sie kannten, werden sie nie vergessen.

brauhnert tiere
uceda camacho
haferburg wohn-haft