Dante-Lesung, Wuppertal, „Insel“, 19.9.2021

TEXT AUS DER ANKÜNDIGUNG:

Vor siebenhundert Jahren, im September 1321, starb der italienische Dichter Dante Alighieri – im Exil. Aus seiner Heimatstadt Florenz verbannt, blieb ihm, wie so vielen Dichtern vor und nach ihm, zum Sterben nur die Fremde. Dante war mehr als ein Dichter. Er musste erst einmal die Sprache erschaffen, in der er, und alle nachfolgenden italienischen Autor*innen, schreiben konnten. Mit seinem opus magnum, DIE GÖTTLICHE KOMÖDIE, hat er das Buch geschrieben, das der italienischen Sprache den Weg in die Zukunft geebnet hat.

Die Historikerin und Italianistin Susanne Krebs zeichnet die Bedeutung Dantes für die Kultur seines Landes bis heute nach.
Der eindrücklichen Nachwirkung Dantes auf die englische Kultur, vor allem im 19.Jahrhundert durch seinen Verehrer Dante Gabriel Rossetti, widmet sich Gudrun Tossing.
In seinem Text “Von Dante bis Hofmannsthal“ behandelt Andreas Steffens die Bedeutung Dantes für die Entwicklung einer „Nationalliteratur“.
Unter dem Titel “Dantes Kinder” liest der Von der Heydt-Preisträger Michael Zeller drei kurze Prosatücke, die seine lebenslange Beschäftigung mit dem deutschen Sehnsuchtsland Italien zeigen. Moderierend durch den Abend führt Jost Baum.

19.9.2021, Sonntag

19:00 Uhr

Dante, Dantissimo!
Wuppertaler Autor*innen feiern den italienischen Dichterfürsten Dante Alighieri

Es lesen eigene Texte zu Dante (und Italien): Susanne Krebs, Gudrun Tossing, Andreas Steffens, Michael Zeller.
Moderation: Jost Baum.

Eine Veranstaltung des VS – Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller, Regionalgruppe Wuppertal. In Kooperation mit INSEL e.V.

Ort:
Insel
Wiesenstraße 6 – 42105 Wuppertal

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Eintritt: EUR 9,00 / 6,00 (erm)

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