AUSZUG AUS DER REZENSION vom „Krimi und mehr Blog“ zu „DER EKLAT“, Roman von Dennis Kornblum: „Ein Spannungsbogen in »Der Eklat« entsteht bereits dadurch, dass zu Beginn von einem außergewöhnlichen Ereignis und einem ebenso außergewöhnlichen Schriftsteller die Rede ist. Konkrete Informationen darüber erhalten die Leser jedoch erst im Verlauf der detailreichen und mit pseudo-intellektuellen Ausdrücken gespickten Seiten. Die Rückblenden, die die Vorgeschichte beleuchten, schaffen es dabei, ebenso fesselnd zu sein wie die Hauptgeschichte.“
AUSZUG AUS DER REZENSION vom Blog „Büchereule“ zu „DER EKLAT“, Roman von Dennis Kornblum: „Was mir besonders gefallen hat: Der Roman verweigert die einfache Antwort. Wrobel ist nicht nur Opfer. Lorentz ist nicht nur Täterin. Kritik ist nicht automatisch Zensur. Provokation ist nicht automatisch mutige Wahrhaftigkeit. Und nicht jede Position wird dadurch richtig, dass sie sich moralisch überlegen fühlt.“
AUSZUG AUS DER REZENSION vom Blog „litblogkoeb“ zu „DER EKLAT“, Roman von Dennis Kornblum: „Viel mehr will ich gar nicht zum Inhalt sagen. Nur so viel: Es werden fast alle brisanten Themen angeschnitten, die uns heute beschäftigen. Der Talkshow-Betrieb wird genauso aufs Korn genommen, wie der unabhängige Journalismus, die Diskussion um Genderfragen, der Klimawandel, die Ausländer- und Frauenfeindlichkeit. Der besondere Kunstgriff Kornblums ist es, den Protagonisten, die ‚Ich-Figur‘, die normalerweise die Sympathien der Leserschaft auf sich zieht, all die Meinungen vertreten zu lassen, die nicht korrekt sind.“
AUSZUG AUS DER REZENSION vom Blog „aus-erlesen“ zu „DER EKLAT“, Roman von Dennis Kornblum: „Bloß nicht festlegen lassen. Abwägen, kühl und distanziert bleiben und zumindest wirken. Kornblum lässt aber auch ein bisschen die Luft aus dem Medienzirkus, kreiert Hauptfiguren, die eindeutig klare Züge von mehreren echten Strippenziehern tragen. Sie einem einzigen zuzuordnen kann eine spannende Aufgabe sein.“
AUSZUG AUS DER REZENSION vom Blog „Lesenswertes aus dem Buecherhaus“ zu „DER EKLAT“, Roman von Dennis Kornblum: „Spannend fand ich, dass der Roman dabei keine einfache Seite vorgibt, auf die man sich schlagen soll. Stattdessen zeigt er, wie festgefahren der Konflikt zwischen den Beteiligten geworden ist und wie beide Seiten ihre eigenen Verletzungen und Überzeugungen mit sich herumtragen.“ […] „Die Sprache fordert fast dieselbe Aufmerksamkeit ein wie die gesellschaftlichen Konflikte, die der Roman verhandelt. Was die Lektüre manchmal anstrengend macht, trägt zugleich wesentlich zu ihrer Wirkung bei.“
AUSZUG AUS DER REZENSION von BUCHMOMENTE zu „DER EKLAT“, Roman von Dennis Kornblum: „Ich habe mich ständig beim Hinterfragen erwischt: Ab wann ist es gerechtfertigt, eine Person des öffentlichen Lebens mundtot zu machen oder zu ‚canceln‘? Wie weit darf künstlerische Provokation gehen und wo fängt die gesellschaftliche Verantwortung eines Autors an? Was mich aber am meisten aufgewühlt hat, war die Grenze zwischen berechtigter Kritik und eigener Hetze. Die Journalistin greift zu Methoden, die sie beim Skandalautor selbst anprangert, und zieht sogar dessen Ehefrau mit hinein.“
AUSZUG AUS DER REZENSION von LESEFIEBER zu „DER EKLAT“, Roman von Dennis Kornblum: „Es gibt ja kurioserweise kaum noch eine Mitte, nur noch richtig oder falsch und wehe, wenn der Wind sich dreht und eine deiner Meinungen nicht ins Gesamtbild passt. Die Figur des polarisierenden Schriftstellers im Roman und die Thematik, die Dennis Kornblum durchleuchtet, die finde ich wichtig und enorm spannend. Leider hatte ich aber nicht den Lesefluss wie bei den beiden vorrangigen Romanen.“
Ist erschienen am 30. Juni 2026. Als zusätzliches E-Book bereits am 15. Juni 2026.
Die ISBN vom Papier-Buch ist 978-3-96290-053-3 (erscheint parallel aber auch noch als E-Book)
Der umstrittene Schriftsteller Jascha Wrobel evoziert in einer Talkshow des öffentlich-rechtlichen Rundfunks einen Skandal. – Ziemlich genau neun Wochen später diskutieren der Moderator und ein Journalist namens Hagen über die Hintergründe und Auswirkungen des Vorfalls. Was ist da passiert? Welche Vorgeschichte kennt man? Die Journalistin Jasmina Lorentz hat sich in den vergangenen Jahren zur Hauptgegnerin Wrobels entwickelt, sich immer wieder über dessen disputable Aussagen zu sensiblen gesellschaftlichen und politischen Fragen empört. Dabei hat sie in einem aufsehenerregenden Online-Artikel versucht, ihn in ein Korsett ideologischer Hetzerei und Frauenfeindlichkeit zu zwängen, und schließlich Wrobels künstlerische Verantwortung und generell seine Kompetenz in Frage gestellt. Zusätzlich hatte sie eine sehr persönliche Bemerkung zu Wrobels türkischstämmiger Ehefrau gemacht. Wenige Wochen nach Erscheinen des Artikels eskalierte die Fehde der beiden in einer legendären, dreizehnminütigen Talkshow-Livesequenz.
Dieser Roman fasst das zusammen, was wir derzeit in so vielen Teilen der Gesellschaft entdecken: Spaltung, überzogene Polarisierung, Wunden, Verletzungen, Extreme … und Ereignisse, die niemand braucht. Kornblum hat den „Skandalautor“ als Modell-Vorlage gewählt und alles in deutlichem Ton, auch bis ins wechselhafte, auch aufregende Denken des Schriftstellers Wrobel hinein, ausgeleuchtet.
Dennis Kornblum, geboren 1980, wohnhaft derzeit in Bonn, hat schon in der Grundschule angefangen, seinen ersten Roman zu schreiben. Nach einem abgebrochenen Psychologiestudium begann eine Odyssee durch Wohnheime und Institutionen, die ihn immer wieder mit der Welt fremdeln ließ. 2007 erhielt er die Diagnose Asperger-Syndrom. Offen geht er damit um, klug, nachdenklich … und nun wieder viel schreibend … so sieht er diese Welt verdammt genau.
Frida findet in Theo die große Liebe – doch sein früher Tod reißt eine nie zu schließende Lücke. Unerschütterlich meistert sie den entbehrungsreichen Alltag im Schwarzwald, getragen von Liebe und Erinnerung. Ein eindringliches Romandebüt.
Als Lukas Pohlmann die Leitung eines neuen Callcenters in Skopje angeboten wird, wittert er seine große Chance. Doch zwischen deutscher Gründlichkeit und balkanischer Realität gerät sein durchgetaktetes Leben ins Wanken. Was, wenn Erfolg nur eine andere Form des Scheiterns ist? Mit scharfem Blick, lakonischem Humor und einem Hauch Absurdität erzählt „Die Katzen von Mazedonien“ vom globalisierten Arbeitswahnsinn, von Männern in Maßanzügen und von Katzen, die manchmal mehr sagen als Worte. Ein kluger, unterhaltsamer, streckenweise bitter-komischer Roman, der mit leichter Hand existenzielle Fragen streift. Sprachlich präzise, atmosphärisch dicht und mit einem subtilen moralischen Unterton.
Ein kluger und warmherzig erzählter Roman über komplizierte Beziehungen – romantische wie freundschaftliche –, über Unsicherheiten und Träume, über das Gefühl, mit Ende zwanzig gleichzeitig noch ganz am Anfang und doch schon zu spät dran zu sein.
Eine autofiktionale Erzählung und mehrstimmige Reflexion über machtkritische Kulturpraxis und die Tragödie jener, die unbedingt das Richtige tun wollen – und gerade deshalb immer wieder das Falsche wiederholen.
Als die junge Anwältin Marie Wigand einen Strafprozess übernimmt, ahnt sie noch nichts von seinem historischen Ausmaß. Es geht um nichts Geringeres als die Verteidigung der Demokratie gegen eine rechtsradikale Partei, die bereits an der Regierung ist und die Abschaffung des Grundgesetzes plant.
Ein feinfühliger Roman über das Suchen und Gefundenwerden, über Echtheit im digitalen Zeitalter der Filter und der Selbstvermarktung – und die Hoffnung, dass Liebe sich nicht berechnen lässt.
Mexiko-Stadt, 1943: Auf der Flucht vor den Nationalsozialisten hat die Schriftstellerin Anna Seghers mit ihrer Familie nach einer langen Odyssee Zuflucht in Mexiko gefunden. Inmitten der lebendigen Exilantenszene um Egon Erwin Kisch, Lenka Reinerová, Walter Janka und Steffie Spira ringt sie darum, als Schriftstellerin und Mutter in einer von Verlust, Hoffnungslosigkeit und Heimweh geprägten Welt zu bestehen.
30 %. Das ist nicht nur eine Zahl – es ist ein Alarmsignal! Die extreme Rechte wird stärker, die Demokratie wankt. Als ein breites Bündnis mutiger Menschen eine parteiunabhängige Gegenbewegung gründet, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit – und gegen die Angst. Doch wie viel Last kann ein Einzelner schultern?
Ein literarisches Denkmal gegen das Vergessen: Jüdische Familien in Lemberg zwischen 1933 und 1946, persönliche Schicksale und politische Umbrüche im Osten Europas eindrucksvoll erzählt.
Es scheint zunächst ein Tag wie jeder andere zu sein – Menschen treffen sich, freuen sich auf eine Verabredung, streiten miteinander. Ein Mädchen hat eine unheilvolle Vorahnung. Als eine Gewalttat geschieht, setzt sich eine Dynamik in Gang, die sich auf die Leben verschiedener Personen auswirkt.
Thomas Pembridge, eine Figur der Serie Mozart in the Jungle, stürzt in das reale Wien der 2020er Jahre ab. Bei seinem Versuch, in seine Serie zurückzukehren, landet er in der Teheraner Kultserie Mein Onkel Napoleon.
Walli ist Grundschullehrerin in einem überlasteten Schulsystem. Während sie versucht, Kindern Halt zu geben, kehren Erinnerungen an ihre eigene Herkunft und Kindheit zurück. Ein Roman über Fürsorge, Bildung und soziale Wirklichkeit.
Inge studiert im Dritten Reich Medizin und wird ungewollt schwanger. Psychisch labil gibt sie ihre Tochter Luise in Pflege. Sie unterstützt den Widerstand der Weißen Rose, der tragisch endet.
In hohem Alter begibt sich Luise auf Spurensuche. Es wird eine Reise in die innere Aussöhnung.
Die unglaubliche, aber wahre Geschichte einer gelebten Utopie mitten in der DDR: die »Krüppelkommune« von Hartroda. Vier schwer körperbehinderte Jugendliche beschließen, ihre verbleibende Lebenszeit lieber mit Gleichgesinnten und Freunden zu verbringen als im Heim und gründen in einem alten Pfarrhaus mit Punks, Christen und Musikern eine Kommune.
Heißer Brandenburger Sommer, düstere Teiche, auftauchende Erinnerungen, die nach warmem Sand, Linden und geschmolzenem Teer duften. Florentine Joop erzählt von Abenteuern, aus denen eine wilde Kindheit gestrickt wird, über das Gefühl, zwei Heimaten zu haben, und über die Angst, beide zu verlieren.
Als die älteste Bewohnerin Gromzells mit 108 Jahren stirbt, sind alle erschüttert. Der Tod hat sich ausgerechnet Marie geholt, die ihm stets von der Schippe gesprungen war. Man sucht Trost bei Gott, doch als der Tod weiter um sich greift, wächst der Drang, den Dorffrieden selbst wiederherzustellen.
Belzners Roman ist mehr als ein „klassischer“ Antikriegsroman: Mit bitterem Sarkasmus und groteskem Humor erzählt er nicht vom Ersten Weltkrieg – sondern vom Major a. D. Ritchard, der am Versuch scheitert und zugrunde geht, seine zerstörten Erinnerungen an diesen blutigen Krieg aufzuschreiben.
An manchen Tagen wird Loona zu Nick, einem polizeilich gesuchten Taschendieb. Eine Polizistin, eine Erzieherin, eine Schriftstellerin, eine Küchenhilfe und ein alter Ego treffen jäh aufeinander. Gegenseitig motivieren sie sich, sich mit den Dämonen ihrer Vergangenheit zu versöhnen und finden Hals über Kopf die Liebe.
Dijana ist Tochter, Schwester und Soldatin – und die entschlossene Beschützerin der sensiblen Dada. Als 1992 die Belagerung Sarajevos beginnt, wird ihr klar: Sie muss ihre jüngere Schwester um jeden Preis durch den Krieg bringen. Während Dijana an der Front kämpft, klammert sich Dada an ihre erste Liebe – bis alles zu zerbrechen droht.
Wie das Schweigen der Überlebenden den Nachkommen zur Last wird – und wie ihre heranwachsende Hauptfigur in gewitzter Selbstbehauptung die Hoffnung auf Heilung nie aufgibt. Ein Roman über das Schweigen nach der Shoah, und eine Geschichte darüber, was nötig ist, um es zu überwinden.
Nick, Ende zwanzig, planlos, lebt in Berlin auf Kosten seiner Freundin und steuert in die Krise. Nach einem Absturz landet er bei seiner Schwester in der Heimat. Dort trifft er Helge, nervig, aber mit Auto und Halbschwester Kat – Nicks große Liebe. Humorvoll-melancholische Story über Zufall und Selbstsabotage.
Celine Edingers Debüt erzählt sinnlich und bildstark von Intimität und Tabubruch, fragt, ab wann sich Grenzen verschieben, und ergründet das Gefühl, von einem Menschen wirklich gesehen zu werden.
Fesselnd erzählt Rike Reiniger, wie die erste deutsche Trickfilmregisseurin ihren Traum vom Film verfolgt, von den glamourösen 1920er Jahren, über das Exil und die Nachkriegszeit. Wiedergefundene Briefe der außergewöhnlichen Künstlerin legen das Geheimnis ihres Lebens frei und eröffnen einen neuen Blick auf ihr Werk.
Ein autofiktionaler Roman, eine literarische Selbstbefragung, ein radikal persönlicher Versuch, sich aus Zuschreibungen herauszutanzen. Ein Einschwingen in ein neues Selbst und ein Auspendeln des alten. Ein Text über das Verschwinden alter Formen und den Flug in neue Galaxien.
Zwischen Wunderwaffe und Wirtschaftswunder erzählt der Roman »Wunder Bunker« vom Bau des größten Bunkers Deutschlands, dem Bremer Bunker Valentin, mit seinen Konzentrations- und Arbeitslagern als Chiffre deutscher und europäischer Geschichte im Übergang von den vierziger zu den fünfziger Jahren.
Er, Ende dreißig, Wahlberliner, aus dem Hunsrück, muss nicht arbeiten, hat etwas Geld. Aber: Eine Angst vor Nähe. Menschenangst. Mit Drogen und Medikamenten, Zynismus und unverbindlichem Sex agiert er dagegen. Dazu eine rastlose Tour durch die Republik, weg von der Ex und der Existenz: „Lost Man“.
Im überdimensionalen Shoppi Plus hat es Max Blank zum stellvertretenden Verantwortlichen eines Modegeschäfts gebracht. Doch hinter dem Erfolg des Einkaufszentrums im verschlafenen Füllendorf steckt eine geheime Bruderschaft, deren radikale Ausverkaufsstrategie Max bald an seine menschlichen Grenzen bringt.
Ein siebenjähriger Junge ringt nach einem Unfall um sein Leben. Wie es dazu kommen konnte und welche Rolle sein Vater Jakob und dessen Gesichtsblindheit (Prosopagnosie) dabei spielen, ist Gegenstand von Ermittlungen. Auch die Mutter sucht Antworten, dabei entpuppt sich Jakobs Leben als eines ohne Kontinuität, ohne Halt, als immer andere Person.
Oswalth Kerzenrauch überlebt den 3. Weltkrieg und die Zerstörung der Natur.
Als die letzten Menschen die Erde verlassen, bleibt er allein zurück in den Ruinen Berlins.
Ein eindringlicher Roman über Verlust, Liebe, den Untergang der Welt – und die Frage, was bleiben wird.
»Alles soll sehr weiß sein« porträtiert Frauen dreier Generationen in ihrem Alltag zwischen 1930 und 1990. Gesellschaftliche Prägungen, persönliche Haltungen der Familie und die Frage, wie die Frauen vor, während und nach dem Krieg lebten und arbeiteten, stehen im Mittelpunkt des Romans.
Thomas A. Herrig erzählt seine wahre Geschichte voller Rückschläge, Durchbrüche, Begegnungen mit Literaturgrößen, einer Reise durch Medien, Theater, Universitäten und mit einer nie ganz greifbaren Berufung. Dieses Buch ist eine Einladung, wieder an Träume zu glauben und den Mut zu haben, loszugehen. Es ist ein literarisches Abenteuer.
Was bleibt, wenn ein Missbrauchsfall niemals aufgedeckt und die Wahrheit zur Version wird?
Eine junge Frau stößt viele Jahre nach den Anschuldigungen gegen einen Lehrer wieder auf ihre Aufzeichnungen aus der Schulzeit. Doch hellen sie die Vergangenheit so auf, wie sie es sich gewünscht hat?
Ein Gesellschaftsroman im Takt der Social-Media-Generation: über Selbstdarstellung, Erfolg und Erschöpfung im Zeitalter der permanenten Öffentlichkeit. Zwischen DJ-Pult in Versailles und Luxushotels auf Mykonos ist Partypeople ein sprachmächtiges Feuerwerk voller Provokation und Glamour.
„Zellulose“ erzählt von einer Zeit des radikalen Wandels, in der alte Gewissheiten zerrieben werden, neue Verheißungen verrauchen und die Treuhand über Schicksale entscheidet. Ein poetischer Roman über eine deutsch-deutsche Liebe – und ein Porträt einer zutiefst erschütterten Generation.
Stefan Kutzenberger erzählt die Geschichte einer unerkannten Liebe zwischen zwei Menschen, die erst im Angesicht des Todes begreifen, wie eng sie einander verbunden sind.
In einem von Rechtspopulismus und Überwachung geprägten Deutschland kämpft ein kleines Widerstandsnetzwerk gegen einen KI-gesteuerten Polizeiapparat und entdeckt dabei, dass die wahre Macht nicht in der Reaktion auf Unrecht, sondern im proaktiven Kampf gegen dessen Ursachen liegt.
In einem dichten Gebilde zwischen lyrischer Reflexion und prosaischem Erleben erzählt Willkommen im Bauch der Maschine rauschhaft und schillernd vom paranoiden Leben in einer technokratischen Wirklichkeit – und vom Versuch, einen Ausweg zu finden.
Rotpunktverlag
Romana Ganzoni, Samuel Herzog, Lis Künzli, Karin Rey
Die neue Verlagsleiterin und ihr kleines Team haben nicht viel Zeit, um das große Jubiläum vorzubereiten. Doch die Erfolgsautorin, auf deren Roman alle warten, korrespondiert lieber mit ihrer Übersetzerfreundin, während ein Wanderbuchlektor rätselhafte Postkarten aus aller Welt an den Verlag schickt.
„Palastplatte“ ist ein intensiver, kluger und zutiefst berührender Roman über die Liebe und die Geister, die niemand ruft und die einen trotzdem begleiten.
Was passiert im Kopf einer Demenzkranken? Was geschieht mit ihren Gefühle? Wohin verschwinden Erinnerungen und Sprache? Eine Tochter sucht nach Antworten auf diese Fragen. Mal einfühlsam, mal kritisch reflektiert sie die persönlichen, familiären und gesellschaftlichen Konsequenzen der Krankheit.
Der Roman erzählt die Geschichte eines Rechtsanwalts, der eine Anstellung bei einem Gaming-Start-up antritt. Schleichend entwickelt sich ein Thriller von Täuschung und Betrug. Besonders markant ist die Spiegelung von Spielmechanik und Erzählstruktur: abrupte „Belohnungsmomente“ im Text reflektieren das Prinzip der Lootbox selbst.
Kann ein junger Mensch alt sein wollen? Eleonora hat diesen Wunsch. Sie sucht die Nähe alter Menschen, lauscht ihren Geschichten und erzählt selbst, um verlorene Erinnerungen zu wecken. Ein sanfter Roman, der tief in die Psyche blickt und Fragen zu Altern, Gesundheit und Identität behandelt.
Marina Schwabe ist ein leiser und kraftvoller Roman gelungen, der tief berührt. Sie erzählt vom Mut zweier Geschwister, die sich in einer ausweglosen Situation eine Freiheit erschaffen, die beide nie für möglich gehalten hätten.
Zwei Frauen, zwei Generationen, und eine tiefe Freundschaft, die über die Jahre hin stetig wächst. Manuela Fuelle erzählt in ihrem dritten Roman die Geschichte einer besonderen Beziehung zwischen sehr unterschiedlichen Frauen. Sie erzählt vom Abschied her, von Sterben und Tod und dem Nachdenken über unser Dasein.
Mittelberge erzählt in poetischer Prosa die Geschichte von Sophie, deren Kindheit geprägt ist von Armut und der Nähe zur Natur in einem oberfränkischen Dorf der 1930er Jahre, wo jeder jeden kennt. Kerstin Specht zeichnet mit Sprachwitz und hintergründigem Humor das Panorama einer wundersamen Welt.
„Tausend Fenster“ erzählt die bewegende Geschichte einer Liebe im Schatten politischer Umbrüche. Aus den Perspektiven des Journalisten Pavel Horak und seiner Frau Jana, führt der Roman zurück in die Zeit des Prager Frühlings und dessen gewaltsames Ende – und zeigt den Einfluss von politischen Entscheidungen auf persönliche Schicksale.
Abels Roman stellt einen Parcours durch die europäische Ideengeschichte dar. Durch den Dialog der Romanfiguren enthüllt sich die performative Natur des Lebens, in der die Grenzen zwischen Realität und Inszenierung im „teatro mundi“ verschwimmen. Die Reflexion über Kunst, Philosophie, Politik machen den Roman zu einer lohnenden Lektüre.
Verlassen und verletzt wird Dinah zur Bärin – aus Wut, aus Schmerz, aus Trotz. In dickem Plüsch betreibt sie Schattenboxen, Raubtierforschung, beschäftigt sich mit Problembären. Sie will ihren Ex zurück, sie will ihn nie wieder sehen. Ein schonungsloser Roman über weibliche Wut, Freundinnenschaft und die wilde Kraft, sich selbst nicht aufzugeben.
»Der Sommer, der uns blieb« ist ein bewegender Roman über Freundschaft, Liebe und die Kraft der Erinnerungen. Eine Geschichte, die zeigt, wie sehr uns vergangene Entscheidungen prägen – und dass es manchmal Mut braucht, sich dem eigenen Leben noch einmal neu zu stellen.
In einer temporeichen, süchtig machenden Sprache erzählt Marc Degens vom Siegeszug der Graphic Novels und von den Höhen und Tiefen der DIY-Kunst. »Verführung der Unschuldigen« ist eine überaus menschliche Komödie über den Rausch des Möglichen, die Fallstricke unabhängigen Verlegens und den schmalen Grat zwischen Plagiat und Hommage.
Angelina Maccarones Romandebüt beeindruckt mit seiner leichten und klaren Erzählstimme und dem lakonischen Humor ihrer krisengeschüttelten Heldin Giuseppina, die sich einem Familiengeheimnis stellt und zugleich Einblicke in die vermeintlich so glamouröse Filmwelt gewährt.
In ihrem Debütroman über Verrat, Flucht und ein Leben mit falscher Identität jongliert Katrin Wegner virtuos mit verschiedenen Zeitebenen und Erzählstimmen.
Als Gerichtsmedizinerin Susanne Knecht mehrere Leichenfunde in Neuwien untersucht, stößt sie auf ein Jahrzehnte altes Verbrechen – und auf dunkle Geheimnisse in ihrer eigenen Familie. Ein Roman über koloniale Verbrechen und kollektives Schweigen, dessen alternative Vergangenheit von unserer Gegenwart erzählt.
Zwischen dem Novosibirsk der 1960er Jahre und dem Fürstenfeldbruck einer nahen Gegenwart folgt Alisha Gamisch in ihrem Debütroman den Lebenswegen dreier russlanddeutscher Frauen. Sie erzählt von Ausgrenzung und Anpassung, von Ausbeutung und Emanzipation, von Sexualität und Abtreibung.
Paul Bergmann war einer jener Schüler, an die sich kaum jemand erinnert. Kindheits- und Jugendjahre verbrachte er in München, seinen Zivildienst leistete er in Dachau, wo er dem KZ-Überlebenden Max Mannheimer begegnete. Seine Arbeit als Dozent des Goethe-Instituts führte ihn für mehrere Jahre ins Ausland, nach Prag, New York und Sydney.
Wie möchte ich leben? Was erfüllt mich? Ist ein erfülltes Leben überhaupt möglich angesichts der Krisen, in denen sich die Welt befindet? Möchte ich ein Kind?
Er ist Ende dreißig, Wahlberliner, und für das Geld in seinen Taschen und die Designerkleidung muss er nicht arbeiten. Das Leben könnte leicht sein. Wäre da nicht die Angst. Eine Angst vor Nähe, die seine 18-monatige Beziehung zum persönlichen Rekord in Sachen Intimität erhebt. Angst vor den Menschen im Allgemeinen, die jede Bahnfahrt zum potenziellen Nahtoderlebnis geraten lässt. Dagegen führt er Drogen und Medikamente, Zynismus und unverbindlichen Sex ins Feld. Seine Umgebung hält er auf Distanz, mit klug-negativer Weltsicht, mit Abwertung. Die anderen – sie sind wahlweise nuttig oder heuchlerisch, zu meinungsintensiv oder stillos. Nach der Trennung von seiner Partnerin begibt er sich auf eine rastlose Tour durch die Republik, weg von ihr und der eigenen Existenz. Vordergründig, um Bekannte zu besuchen, rauscht er auf Tauchfahrt unterhalb des eigenen Bewusstseins an allen vorbei – unnahbar, hart im Urteil, selten nüchtern. Von einem, der auszog, sich selbst zu verlieren und die Verfolger zu verwirren. Und was ist eigentlich mit dem Wetter los?
>>>Der mit 5000 Euro dotierte Preis der Hotlist geht 2025 an den März Verlag in Berlin für den Roman „Die Liebe vereinzelter Männer” von Victor Heringer, aus dem brasilianischen Portugiesisch übersetzt von Maria Hummitzsch .
„Es gibt Romane, die verändern, wie wir Geschichten lesen. Die Liebe vereinzelter Männer von Victor Heringer ist ein solcher Roman. Der März Verlag aus Berlin verdient großes Lob dafür, diesen außergewöhnlichen Roman mit feinem literarischem Gespür und großer Sorgfalt dem deutschsprachigen Publikum zugänglich gemacht zu haben. Die Übersetzerin Maria Hummitzsch hat Heringers Sprache mit beeindruckender Sensibilität übertragen“, so die Jury in ihrer Begründung.<<<
>>>Den Dörlemann ZuSatz erhält der Verlag Friedrich Mauke in Weimar für den Roman „Donezk Girl“ von Tamara Duda (übersetzt von Annegret Becker, Lukas Joura und Alexander Kratochvil) und damit einen Satzkosten-Gutschein im Wert von 1.500 Euro.
„Der Dörlemann ZuSatz 2025 geht an ein Buch, das mit Klarheit und Empathie erzählt, was in Europa auf dem Spiel steht – und an einen Verlag, der solche Stimmen mit Sorgfalt und Engagement zu uns bringt”, fasst die Jury in ihrer Begründung zusammen.<<<
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Jurybegründung zum MÄRZ-VERLAG-SEIGER-BUCH:
>>>Es gibt Romane, die verändern, wie wir Geschichten lesen. Die Liebe vereinzelter Männer von Victor Heringer ist ein solcher Roman.
Victor Heringer, dieser „rastlose Multimedia-Künstler“, wie ihn die brasilianische Kritik nannte, war eine der vielversprechendsten Stimmen seines Landes. Sein früher Tod 2018, nur drei Wochen vor seinem dreißigsten Geburtstag, macht sein Werk umso kostbarer. In Die Liebe vereinzelter Männer zeigt sich seine ganze erzählerische Kraft: Der Roman ist eine prägnante Gesellschaftsanalyse, eine poetische Reflexion über kollektives Trauma und zugleich eine intime, queere Coming-of-Age-Geschichte.
Was die Jury besonders überzeugt hat, sind die radikale Formfreude und die erzähltechnische Brillanz dieses Romans. Heringer experimentiert mit Form und Genre, setzt Listen, Fotos und Abbildungen ein, ohne dass der Text je gekünstelt wirkt. Die Kapitel sind kurz und präzise. Sie ziehen uns hinein mit einer stetigen Suchbewegung – nach Freundschaft, nach Zugehörigkeit, nach einer Sprache für das Unsagbare. Zeitebenen verschränken sich, Brüche entstehen und eröffnen neue Bedeutungsräume. Dabei bleibt die Erzählung stets elegant und zugänglich.
Die Körperlichkeit des Textes, die sinnliche Sprache, mit der Heringer Nähe und Distanz, Begehren und Gewalt beschreibt, ist von besonderer Intensität. Der Roman entfaltet eine erzählerische Wucht, die uns nicht loslässt. Dabei erzählt dieser Roman nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern eine Geschichte über die Gewalt der Geschichte selbst – und darüber, wie Liebe trotzdem möglich ist. Er zeigt uns, dass kollektive Traumata aus individuellen Schrecken bestehen, dass selbst im Hass eine zarte Hand liegen kann und dass Literatur ein Ort ist, an dem Verletzlichkeit und Schönheit sich begegnen.
Der März Verlag aus Berlin verdient großes Lob dafür, diesen außergewöhnlichen Roman mit feinem literarischem Gespür und großer Sorgfalt dem deutschsprachigen Publikum zugänglich gemacht zu haben. Die Übersetzerin Maria Hummitzsch hat Heringers Sprache mit beeindruckender Sensibilität übertragen – und dabei selbst die komplexesten Sprachspiele und poetischen Brüche zum Strahlen gebracht.
Wir gratulieren herzlich zum Preis der Hotlist 2025
Die Jury der Hotlist 2025
Emily Grunert (Leiterin Literaturbüro NRW, Autorin, Moderatorin), Düsseldorf
Lukas Hermann (Buchhandlung readymade), Gelsenkirchen
Wolfgang Paterno (Magazin Profil), Wien
Katia Schwingshandl (Magazin Buchkultur), Wien
Lydia Zimmer (Literaturvermittlerin, Gründerin von Literaturecho und Die Welt lesen.
Der Buchclub), Basel<<<
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Angeführt von ihrer Ergotherapeutin, besuchen die Bewohner der „Residenz Zentral“ einen idyllischen Reiterhof. Doch als Geißler, der ehemalige Heimleiter, plötzlich auftaucht, gerät alles durcheinander. Auf Kremserwagen geht es neuen Zielen entgegen. Eine bizarre Verfolgungsjagd beginnt – durchs Oderbruch in Richtung Polen.
Arche Literatur Verlag
Andrea Moster Kleine Paläste
Das Drama ist so alt ist wie die Menschheit: Wie können wir uns von den Eltern lösen und dennoch nicht vergessen, woher wir kommen? Andreas Moster erzählt zutiefst emphatisch und voll brillant-poetischer Sprachbilder von alten Verstrickungen und neuer Hoffnung.
Eine namenlose Erzählerin sammelt, ihren eigenen Tod durch einen Hirntumor vor Augen, in einem Stundenheft auf einem Friedhof Gedanken zum Leben, zum Sterben, dem Sein an sich.
Guy Helmingers packender Roman „Lärm“ über das Verschwinden eines Mannes ist ein faszinierendes, vielstimmiges Verwirrspiel rund um politische Verantwortung und Verantwortungslosigkeit, um Freundschaft und Verrat sowie die Suche nach einer Wahrheit, die sich für jeden Beteiligten anders darstellt.
Das »Café Exquisit« erscheint Jazzmusiker Tom Peter ideal, um den Abend in einer fremden Stadt ausklingen zu lassen. Doch der Zauber des alkoholgeschwängerten Abends verfliegt, als sich Tom und seine neuen Saufkumpane mit einer Horde Nazis konfrontiert sehen, die vor der Kneipe Stellung bezieht.
In ihrem Debüt-Roman blickt die aus Bulgarien stammende Journalistin Rayna Breuer auf die turbulenten Zeiten der Transformation. Sie begleitet die Bewohner der „Platte 317“ in Sofia auf ihren (Irr-)Wegen in Richtung einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft – oder das, was sie zu sein scheint.
Sie ist sechsunddreißig, als sich auf einen Schlag ihr Leben ändert. Zu ihren Eltern hatte sie schon lange ein schwieriges Verhältnis, doch jetzt erst drängt sich die in ihrer scheinbar vorbildlichen Familie erlittene sexuelle und psychische Gewalt zurück in ihr Bewusstsein. Auf diese Erkenntnis folgt eine Odyssee durch verdrängte Erinnerungen.
Was passiert, wenn Menschen wie aus dem Nichts ausflippen, weil sie die prekären Lebensbedingungen, die ihnen aufgezwungen wurden, mit denen sie tagtäglich konfrontiert sind, nicht mehr ertragen? Fünf Frauen suchen in Ursula Knolls Debütroman »Lektionen in Dunkler Materie« unkonventionelle Lösungen.
In seinem sprachlich fulminanten Romandebüt erzählt Carl-Christian Elze von einem fast erwachsenen Kind, das anders ist als die anderen, erzählt von Schuld, Verdrängung und dem unstillbaren Wunsch, ein anderer zu sein.
Es ist die Geschichte des Gastarbeiterkindes Giacomo in Mondolau, einem deutschen Kaff, dessen Einwohner sich nur wegwünschen Das oberste Gebot seiner Eltern ist: Nicht auffallen! Linda, eine junge Kriminalpolizistin, wird zur Ansprechpartnerin von Giacomo und seinen Freunden, als diese auf einem ihrer heimlichen Ausflüge einer Leiche begegnen.
Ein mutiges und äußerst gelungenes literarisches Abenteuer: Die juristisch versierte, pointierte und intellektuelle Durchdringung der Welt – versus … die Liebe. Paragraphen und Literatur fügen sich flott und dialogreich zu einem inspirierenden Anwalts- und Beziehungsroman.
Eine Liebes- und Entwicklungsgeschichte zwischen der Schweiz und Kirgistan, eine Reflexion über das Spannungsfeld von Natur, Technik und Selbstbehauptung. In seinem Debütroman verortet Oliver Hösli die Themen Ethik und Identität auf überraschende Weise.
»Es geht um die Assoziationskette, die da abläuft. Nicht die Traumreste, vergessen Sie mal vorübergehend Freud.« Mit seinem Roman über den Probanden eines Schlafexperiments erweist sich Jochen Schimmang einmal mehr als Meister einer nonchalanten Melancholie, als hintersinniger Chronist der Geschichte, deren teilnehmender Beobachter er ist.
Pommfritz, der »in Lachen ausbricht, wenn sich die Hölle auftut«, ist ein Antiheld, wie es in der Literatur nicht viele gibt, ein unglückseliges Monster.
Die beiden Pleitiers, der Beinahe-Kubaner Henri und der Viertel-Pole Lenin, haben endlich wieder einen Job. Für einen Berliner Clan sollen sie Schutzgeld erpressen. Den ersten Auftrag vermasseln sie. Der nächste führt sie nach Prag, entpuppt sich jedoch als Kamikazeeinsatz.
Ein Roadtrip auf Deutschlands Straßen mit drei ungleichen Freunden, die dem Paradies entkommen sind und im Vorhof der Hölle landen. Als Jacob und Maya von Jacobs Vater aus seinem Garten herausgeworfen werden, ahnen sie noch nicht, dass dies der Anfang vom Ende ist – vom Ende ihrer Beziehung, aber auch vom Ende der Welt.
In einer Stadt, die sich rasant zur Smart City wandelt, irren Figuren umher, die von der Leistungsgesellschaft abgehängt wurden. Diese Eindrücke lassen sich zu verschiedenen Erzählungen verknüpfen. Hier prallen Philosophie und Trivialliteratur, Drehbuch und Werbung, Poesie und Wahnwitz aufeinander.
Wenn ein Literaturwissenschaftler extra einen Verlag gründet, um einen Autor zu unterstützen und an dieser Zusammenarbeit mehr als 15 Jahre unbeirrt festhält, scheint entweder der Autor nicht so schlecht zu sein oder der Literaturwissenschaftler nicht so helle. Das entscheide, wer will.
Marie-Alice Schultz erza?hlt in »Der halbe Apfel« von ungewo?hnlichen Familienkonstellationen und modernen Lebensentwu?rfen, verbunden mit einer spielerischen und radikalen Selbstbefragung.
Max Neuheuser, verheirateter Familienvater und allmählich der Banalität des Alltags überdrüssig, erhält aus dem Nichts eine Reihe seltsamer Briefe – Verfasser unbekannt. Verzweifelt versucht er, dem unbekannten Schreiber aus der Einöde zu folgen und endlich mal irgendetwas zu erleben.
In ihrem Romandebüt analysiert Slata Roschal in Form einer Prosacollage den Identitätspluralismus einer Ich-Erzählerin, die als Russin mit jüdischen Wurzeln in Deutschland unter Zeugen Jehovas aufwuchs. Ein schonungsloses Buch voll bissigem Humor und sezierenden Alltags- wie Selbstbeobachtungen.
Sie sind jung, und sie heißen Heiko, Mandy, Jana oder Raik. Sie sind die Witzfiguren und die Arbeitstiere unserer Gesellschaft. Sie sind müde, sie sind wütend, sie rauchen. Doch sie leben jetzt. Aus ihren Feuern.
Können wir den Leuten trauen, zu denen wir uns hingezogen fühlen? Ein intensives, eindringliches und spannendes Debüt über weibliche Solidarität, den Klimawandel und das gefährliche Phänomen des Gaslightings.
kookbooks
Robert Stripling Unter Stunden Album I
Als schriebe man ›um die Erinnerung‹, ich meine kreisförmig, konzentrisch ›um die Erinnerung herum‹; eine unendliche Annäherung, sage ich, aus dem Wunsch nach Erlösung; als wollte man die Erinnerung erlösen.
LITIOTOPIA ist eine existenzielle und psychedelische Reise durch das seit Jahrhunderten ausgebeutete Bolivien und dessen Mythen. Ein Roman über die Kraft des Einzelnen, das Verlangen nach einer lebenswerten Zukunft und die Abscheulichkeit der Welt.
C. ist fort. Der Bus, der den Ich-Erzähler zu seinem Freund führen soll, scheint stillzustehen. Am Horizont schimmert eine Großstadt auf. Wird C. dort zu finden sein? „Sonnenstadt“ folgt einer Art (Alb-)Traumlogik, die in hypnotischer Sprache die Grenze von realem und wahnhaftem Geschehen verwischt.
Ein Lehrer und das Ganze: Schüler, die verunsichern, blasse Lehrpersonen und saftlose Vorgesetzte. Dieses (Ab)Bild von Schule ist ungewohnt. Wie dieser Mann sich der Welt gegenübersieht! Sein Schreiben und Leben ist Rebellion. Der Roman wird zu einer Abrechnung … aber auch Weltdurchleuchtung.
Wie Akrobaten fliegen Lilith und Otto am Trapez ohne Netz aufeinander zu, balancieren Lilith und Joe ihre Alltagsliebe aus, versuchen Joe und Otto, die Bälle in der Hand zu behalten. Am Ende muss jeder sein eigenes Gleichgewicht finden. Ein Roman über die Fragen von Intensität und Dauerhaftigkeit.
»Der Hausmann« ist ein unkonventioneller Roman. Er kombiniert traditionelle Erzählweisen mit graphischen, es gibt Chatprotokolle mit Emojis und Tagebucheinträge mit Grammatikhinweisen. Er zeichnet das Portrait eines Hauses, einer Stadt, einer Gesellschaft – einer Zeit, die sich noch wie das Jetzt anfühlt, aber schon bald verschwunden sein könnte.
Eine eindrückliche Beschreibung des weiblichen Körpers und seiner Transformationen und die Erkundung einer weiblichen Biografie von heute zwischen Berufstätigkeit und Familie, zwischen Leben und Kunst, Freundschaft und Gesellschaft. Ein hochpoetischer Text von großer Kraft und Aktualität!
Ein großer Roman über Weg- und Umbrüche und die Frage nach einem glücklichen Leben in einer aus dem Gleichgewicht geratenen Welt. „Regenbogenweiß“ ist ein Buch über Gleichheit und Glück, über die Notwendigkeit von Trauer, die fundamentale Bedeutung von Zeit und über Europa im Hier und Jetzt.
Luftschacht Verlag
Jchj V. Dussel Aus dem schlafenden Vulkan ausbrechen
Wir begleiten den non-binären Kopja, wie er aus dem von Ressentiments, Erniedrigungen und Körperfeindlichkeit strotzenden provinziellen Deutschland ausbricht, um sich auf die Suche nach Antworten auf die Zweifel an Körper, Geschlecht und Sexualität zu begeben.
Mit einem guten Gespür für Dialoge und Details erzählt Lisa Kreißler in ihrem neuen Roman SCHREIE & FLÜSTERN von einer Wirklichkeit im Wandel und davon, wie wichtig es ist, den eigenen Gefühlen zu vertrauen.
Die ungleichen Brüder Kyle und Raven sind stets auf der Flucht. Als sie die Grenze zum Verbotenen Land überschreiten, treten ihre magischen Kräfte zutage. Auf der Akademie von Lunaris sollen sie lernen, ihre Magie zu kontrollieren. Doch bald schon nehmen düstere Prophezeiungen Gestalt an …
Der ehemalige Zivildiener Ivan stirbt bei einem Unfall während eines Wiederaufbauprojekts in Rumänien. Sein Kumpel Pich will herausfinden, wie Ivan in den letzten Jahren gelebt hat. Als Ivans Schwester Ivanka auch nach Rumänien kommt, beginnen die beiden eine gemeinsame Reise durch das Land.
Beim Familienurlaub auf einer Insel mitten in der Baltischen See verschwindet plötzlich der kleine Leon. Herbert H. Beckmann zeichnet das Psychogramm einer zerrütteten Beziehung in einer Atmosphäre unerklärlicher subtiler Bedrohung. Sprachlich genau erzählt er mit stetig steigender Spannung.
Julia und Franziska sind eineiige Zwillinge. Die eine ist das Abbild der anderen, Spiegelbilder, die Verwirrung stiften und in der Wahrnehmung Unsicherheit auslösen. Urs Berner schildert einfühlsam und hinreissend die Lebensgeschichte von eineiigen Zwillingen, das Auf und Ab mit all seinen Spiegelungen.
„Rechermacher“ erzählt die Familiengeschichte von August Rechermacher, die viele Jahre europäischer Geschichte umspannt und vom „Grasland“ des Salzburger Flachgaus am Anfang des 20. Jahrhunderts in die Kasernen des Bundesheeres und der Wehrmacht führt – ein Roman gegen das Vergessen und für die Zumutung des Erinnerns.
Periplaneta
David Wonschewski Blaues Blut Eine Biedermeiersehnsucht
Agententhriller, Entwicklungsroman, Psychogramm. Ein literarisches Kammerspiel mit digitalen Inhalten und einem exklusiven Soundtrack von Liedermacher Christoph Theussl, abrufbar über QR Codes.
Ein Plädoyer gegen die Herabwürdigung und Reduzierung einer Person auf ein »Defizit«, ein literarisch großartiger Roman ohne jegliche Kategorisierung, geprägt von Respekt und Zuneigung.
pinguletta Verlag
Karin Lassen Die Spuren der Kriegskinder Sei tapfer im Leben!
Schauplatz Ludwigshafen/Rhein. Im Mai 1939 kommt Ilse Oehler zur Welt. Ihre ersten Lebensjahre: geprägt von Bombenangriffen, Fliegeralarm und Nächten im Bunker. Ihr Elternhaus: pflichtbeflissen und schweigsam. Und so beginnt für die lebenslustige junge Frau ein verzweifelter Kampf um Liebe, Anerkennung, Selbstbestimmung und ein bisschen Freiheit.
Karl Rühmanns dritter Roman handelt von Täuschung, Enthüllung und der obsessiven Suche nach Wahrheit. Protagonist Felipe ten Holts Begabung, sich mit besonderer Mühelosigkeit zwischen Sprachgrenzen zu bewegen, verrät viel über das manipulative Potenzial von Sprache.
Mal melancholisch, mal skurril erzählt Kasper Behm die Geschichten von fünf Männern – zwei Großväter in zwei Kriegen. Ein Vater mit Kind und ein Vater ohne Kind. Und ein Sohn, der glaubt, einen Vater zu haben, der dann aber ein anderer ist. Fünf Männer, deren Geschichten die Herkunft eines Kindes bestimmen und dann auf den Kopf stellen.
„Und hat es Spaß gemacht?“ „Was?“ „Den Mörder zu spielen.“ Der Kommisar mustert mich.
„Mein Leben als Serienmörder“ ist ein rasant-lakonischer Roman über die Frage, welche Abgründe man vor sich selbst verborgen halten kann – atmosphärisch und fesselnd, zugleich voller Ironie und Humor.
Annika Büsing erzählt in ihrem Debütroman so unsentimental wie berührend eine herzzerreißende und berauschend lebensbejahende Liebesgeschichte über alte Narben und den Mut, neue hinzuzufügen.
Die späten 1960er Jahre in Frankfurt sind politisch und gesellschaftlich turbulente Zeiten, in denen alte Gewissheiten ins Wanken geraten. Erst recht für Mahtab, die ein Jahrzehnt zuvor mit ihrem Mann und ihren drei Kindern aus Iran eingewandert ist.
Lews und Swetlanas Leben: eine Revolution, zwei Terrorregime und eine lange, erfüllte Beziehung. Ein Historiker sucht den bereits betagten Lew in Moskau auf, um ihn nach seiner Haft im Gulag zu befragen. Doch eher er sein Interview beginnen kann, sitzt er mit ihm im Zug nach Petschora, wo sich das Lager befand und ein guter Freund wartet.
Auf drei Zeitebenen erzählt Renate Sattler von Aus- und Einwanderung, Inbesitznahme und Verdrängung in Gegenwart und Geschichte. Sie führt zurück bis zur Gründung der englischen Kolonie in Virginia. Auf der Spur von Malines Großonkel folgt sie der Auswanderung aus Deutschland in die USA im 19. Jahrhundert.
Roland Grohs erzählt kurzweilig und manchmal auch melancholisch von ganz normalen Menschen, die mit beiden Beinen felsenfest in der Luft stehen. Von jungen Leuten, die sich zwischen unbefriedigenden Verhältnissen und zuweilen zweifelhaften Vergnügungen durchfretten, und von einem alten Herrn, der es wagt, noch einen Traum zu haben.
Seine große Liebe hat das Land verlassen, den verhassten Job ist er los, die früheren Freunde überhäufen ihn mit Schimpfworten. Francesco aber nennt ihn »Boy« und nimmt ihn im maulbeerfarbenen Cayenne seiner Mutter mit nach Frankreich. Sie sind Anfang zwanzig und auf Koks. Ihre Reise hat ein surreales Ziel.
Das Tagebuch eines Totengräbers auf der Suche nach der wahren Liebe. Wird er sie finden oder bleibt sie für immer unerreichbar? „Warum klingt alles, was ich schreibe, wie der Versuch eines völlig missglückten Liebesromans?“
Die siebzehnjährige Katharina ist Anfang der 1970er Jahre in einer geschlossenen Einrichtung für Jugendliche untergebracht. Sie wurde straffällig. Mindestens einmal pro Woche muss sie mit einem Psychiater sprechen, um die Hintergründe ihres Deliktes zu ergründen. Erstaunlicherweise gelingt es ihr dabei, dem Arzt »ihre« Gesprächsregeln aufzuzwingen.
Martin Gross hat ab 1998 für EU-russische Kooperationsprojekte gearbeitet – und deren Scheitern miterlebt. Teilnehmend-mitfühlend erzählt sein Roman vom sibirischen Alltag einer krisengeplagten Bevölkerung während des Umbruchs von Jelzin auf Putin und der Abkehr vom „Westen“.
In ihrem Roman »abspenstig« erzählt Birkhan von der Ermächtigung einer jungen Frau und erkundet dabei den Raum zwischen Realität und Imagination, Diesseits und Jenseits sowie Mensch und Tier.
VERLAG VOLAND & QUIST
Noemi Somalvico Ist hier das Jenseits, fragt Schwein
»Ist hier das Jenseits, fragt Schwein« erzählt vom Glück Verbündete zu finden. Von Fernweh und der Sehnsucht nach dem Bekannten. Vom Diesseits, vom Jenseits und den wunderlichen Weiten dazwischen.
»Lern was, werde was. Haben meine Brüder schon probiert. Hat nicht geklappt.« In seinem intensiven, berührenden neuen Roman erzählt Patrick Findeis von Freundschaft und Verrat, von großen Träumen und der Hoffnung, das Leben könnte ein Stück weit besser sein, als man für möglich hält.
Als vaterlose Kinder deutscher Mütter und amerikanischer Soldaten identifizieren sich Christian und seine drei Freunde auf tragikomische Weise mit dem Land ihrer abwesenden Väter. In starken szenischen Bildern erzählt Vier halbe Amerikaner von einer Reise, vom „echten Leben“ und dem Ergründen der eigenen Identität zwischen Hessen und den USA.
Cüsters ist etwas ganz Großes gelungen, denn dieser Blick auf Schule ist radikal anders, ganz neu … und literarisch sehr anspruchsvoll. Das Buch wird am 15. Juni 2022 im KUUUK Verlag mit 3 U erscheinen.
Worum geht es, im Kern?
Ein (ungewöhnlicher) Englisch- und Sport-Lehrer, der als J oder Johannes und in weiteren Variationen auftritt, wirft den Blick auf das Ganze. Sein Kopf ist voller Wissen, betankt mit der Vielfalt kluger Bücher. Zudem leitet er die Theatergruppe. Es tauchen Schüler auf, die verunsichern. Dazu blasse Lehrpersonen und saftlose Vorgesetzte. Das Bild von Schule wird hier vollkommen ungewohnt gezeichnet. Nach und wird klar, wie dieser Mann sich der Welt gegenübersieht, aber sein Ich auch mehr und mehr vom „normalen“ Alltag abtrennt. Das ist eine Art von Rebellion. Seine Zweifel an allem Geschehen, die genaue Beobachtung von Menschen, das stete Verarbeiten, dazu immer wieder sein scharfer Blick auf unterschiedlichste Themen, machen diesen modernen Roman, genauer: diesen romanartigen Bericht, zu einer Form von Abrechnung, zugleich aber auch Weltdurchleuchtung. Johannes hadert mit dem Organismus Schule. Er gerät vielfach in Konflikte mit dem System … und dem Ablauf des Lebens überhaupt. Es tauchen auch mehrere Frauen auf: Barbara, Maria, Carmen, der Mix von Anziehung, Liebe, Abstoßung, losen Gefühlen. Und Gestalten, die das Leben auf seltsamen Wegen bestreiten. Darunter: der Obdachlose, der Großkotz, die Angepassten. – „Schule aus“ schöpft aus langen Schul-, Lebens- und Lesejahren. Aufregend, wütend, zweifelnd, weitsichtig.
Der Autor Claus Küsters wurde noch im Zweiten Weltkrieg – 1942 – im rauchigen Duisburg geboren. Zog mit den Eltern dann nach Essen, wo er Abitur machte, um darauf in Bonn und Köln Englisch, Dipl. Sportl., Literatur und Kunstgeschichte in vollen Hörsälen zu studieren. Danach wollte er ins Grüne – Umgebung bei Pforzheim –, wo er als Gymnasiallehrer dreißig lange Jahre seine Fächer unterrichtete. Dann pensionierte er sich vorzeitig. Zur Zeit schreibt und malt er anderer und sein Leben. Das Erstere ist das Interessantere.
Der Autor Claus Küsters, Foto: Fotostudio Weiß, Bad Herrenalb
Eine Familie namens Röder. Etwas zerstört den Gleichklang. Tochter Milda studiert. Verlässt auch die Heimat, das Vogtland. Schwester Liane aber bleibt dort in jenem kleinen Ort namens Schacht. Noch zu Lebzeiten der Eltern ist der Schnitt bei den vieren schon da. Liane hat die eine Haus-Hälfte vorab. Milda sollte immer die andere Hälfte bekommen. Sie, nun Lehrerin und Chorleiterin, aber 500 Kilometer weit weg wohnend. Die DDR gehört jetzt zum Westen, die Menschen ändern sich, so vieles vergeht.
Alles kreist in dieser Geschichte symbolisch um das Erbe. Milda schreibt im Roman auf, was sie „erfährt“, wie man sie verdrängt, wie die Eltern von der Tochter Liane vereinnahmt werden. Das ist mehr als ein Familienroman. Das ist eine Erkundung des Menschen und seiner vielfältigen Abgründe. Was ist mit … und was wurde aus den Werten?
Zugleich geht es um ganz große, bisweilen um ganz banale Dinge: Gefühle, Herkunft, Beziehungen, Besitz, Utopien, Neid, Familienbande. Tod. Wer wuchs wie auf? Wurde dann was? Strebt wonach? Der Roman beschreibt die neuen Schnitte in einer Familie, mit vielen Ereignissen, mit Rückblicken auf die Generationen davor. Alles ist drin. Fast schon ein Vogtland-Epos.
Liane zickt; Milda versteht die Welt nicht mehr. Das sind diese Schwestern, die auseinanderdriften, weil die eine, die Dagebliebene, so anders geworden ist. Und weil zugleich die im Norden eine neue, offenere Weltsicht bekommen hat.
In diesem Buch ist aufgeschrieben, was eine Kernfamilie vereint, was sie spaltet. Dazu das Geflecht von Geschwistern, Tanten und Onkeln, Großeltern, die Kinder, auch die vielen Treffen, gepaart mit allerlei Hoffnungen und Enttäuschungen. Bis zum Ende sind da die Fragen. Und dieses ureigentlich so unwichtige, einfache Erbschafts-Haus! Und welche Leben sind nun alle auf den Kopf gestellt? Wo herrscht Wut, wo Verzweiflung? Wo Gelassenheit? Milda erzählt es, und wir wollen alles wissen. Das irrwitzige Panoptikum des Lebens in einem berührenden Beispiel.
Publiziert am 23.11.2020, Artikel in der ONLINE-ZEITUNG „Zwischenzeit“ der Theatergemeinde Bonn über Christian Knull und seinen Roman. Geschrieben von der Kultur-Journalistin Elisabeth Einecke-Klövekorn | Siehe: „ZWISCHENZEIT“, Nr. 15 23.11.2020, Link THEATERGEMEINDE
Veröffentlicht am 25.11.2020, Artikel im Kölner Stadt-Anzeiger (KStA) über Christian Knull und seinen Roman. Geschrieben von der Journalistin Maria Gambino, über „Wir probten die Liebe“, erschienen bei KUUUK. Siehe: „Stadtleben“, Seite 28, KStA, #knull #gambino #KStA #mariagambino #kuuuk ONLINE der ARTIKEL-Anfang